Herzlich Willkommen im
Chapter München (Vorschau)

Sonntag, 24.11.2019
Ein Bankräuber packt aus
Rudolf Szabo
aus Liestal, Schweiz
Er tat es ganz in schwarz, maskiert und bewaffnet. Weil er sieben Schweizer Banken und Postfilialen überfallen hatte, wurde Rudolf Szabo 1997 zu neun Jahren Haft verurteilt. Auf die schiefe Bahn geraten war der Bau-Unternehmer als die Baukrise 1995 auf dem Höhepunkt angelangt war. Die Bank wollte ihren Kredit für seine Baufirma zurück. Herr Szabo hatte kein Geld mehr und war zu stolz Konkurs anzumelden. Gleichzeitig ging seine Ehe kaputt, er musste 6200 Franken pro Monat an seine Ex-Frau und die fünf Kinder bezahlen. Aus Wut auf die Banken entwickelte er den kriminellen Racheplan. Im Nachhinein bezeichnet Herr Szabo die Raubüberfälle als größte Dummheit seines Lebens. Eine Veränderung in seinem Leben trat ein, als er die Verantwortung für sich und seine Handlungen übernahm. Dabei hat ihm seine Gefängnis-Therapeutin sehr geholfen. Durch den Gefängnis-Seelsorger fand er zum Glauben an Jesus. Nach 6 Jahren Zuchthaus wurde Herr Szabo wegen guter Führung entlassen. Zu der Zeit hatte er 620.000 Franken Schulden. Im Rahmen des Wiedergutmachungsprogramms der Strafanstalt traf er sich mit seinen Opfern, um sich persönlich zu entschuldigen. Dabei begriff er das Ausmass seines Handelns und die Bedeutung der Vergebung. Nach dem Gefängnisaufenthalt machte er eine journalistische Ausbildung, sowie eine Ausbildung zum Arbeitsagogen und Anti-Agressivitäts-Trainer. Bis heute arbeitet Herr Szabo hauptsächlich mit jungen ehemaligen Häftlingen und begleitet sie als Lehrlingscoach bis zum Ausbildungsende. Er arbeitet als Journalist und führt Opfer-Täter-Gespräche in Gefängnissen.

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Ein Bankräuber packt aus
Rudolf Szabo
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Er tat es ganz in schwarz, maskiert und bewaffnet. Weil er sieben Schweizer Banken und Postfilialen überfallen hatte, wurde Rudolf Szabo 1997 zu neun Jahren Haft verurteilt. Auf die schiefe Bahn geraten war der Bau-Unternehmer als die Baukrise 1995 auf dem Höhepunkt angelangt war. Die Bank wollte ihren Kredit für seine Baufirma zurück. Herr Szabo hatte kein Geld mehr und war zu stolz Konkurs anzumelden. Gleichzeitig ging seine Ehe kaputt, er musste 6200 Franken pro Monat an seine Ex-Frau und die fünf Kinder bezahlen. Aus Wut auf die Banken entwickelte er den kriminellen Racheplan. Im Nachhinein bezeichnet Herr Szabo die Raubüberfälle als größte Dummheit seines Lebens. Eine Veränderung in seinem Leben trat ein, als er die Verantwortung für sich und seine Handlungen übernahm. Dabei hat ihm seine Gefängnis-Therapeutin sehr geholfen. Durch den Gefängnis-Seelsorger fand er zum Glauben an Jesus. Nach 6 Jahren Zuchthaus wurde Herr Szabo wegen guter Führung entlassen. Zu der Zeit hatte er 620.000 Franken Schulden. Im Rahmen des Wiedergutmachungsprogramms der Strafanstalt traf er sich mit seinen Opfern, um sich persönlich zu entschuldigen. Dabei begriff er das Ausmass seines Handelns und die Bedeutung der Vergebung. Nach dem Gefängnisaufenthalt machte er eine journalistische Ausbildung, sowie eine Ausbildung zum Arbeitsagogen und Anti-Agressivitäts-Trainer. Bis heute arbeitet Herr Szabo hauptsächlich mit jungen ehemaligen Häftlingen und begleitet sie als Lehrlingscoach bis zum Ausbildungsende. Er arbeitet als Journalist und führt Opfer-Täter-Gespräche in Gefängnissen.

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